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Lindauer Schere mit ASYS
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Lindauer-Schere Werbefilm
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Referenzliste Lindauer Schere und ASYS <--
Weiter zu den Ausschreibungstexten <--
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Anwenderliste Lindauer Schere und ASYS im pdf-Format
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Video Lindauer Schere Vorstellung <--
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Videobefahrung mit der Lindauer Schere (LS)
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Videobefahrung der LS mit HD-Vortrieb
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Zum starten des Videos bitte auf das Bild klicken.
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Technische Eigenschaften
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Farb-Dreh-Schwenkkopfkamera |
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Untersuchung von verzweigten Rohrsystemen von DN 100 bis DN 200 |
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Kamerahöhe: 71 mm, Kamerabreite: 65 mm |
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Kameralänge bis Gelenk: 120 mm Gesamt: 325 mm |
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Auflösung: 500 (horizontal) x 576 (vertikal) |
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Objektiv: f3,8 mm; F2.0 |
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Lichtstarke LED-Beleuchtung |
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Automatische Blendensteuerung |
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Manuelle Fokussierung |
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Fokus-Abstand: 1 cm - ∞ |
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Schwenkbereich 200° horizontal und ∞ radial |
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Reichweite bis 40 m im Seitenkanal mit Schiebetechnik |
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Reichweite bis 120 m im Seitenkanal mit Spültechnik |
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SKI-Fahrwagen ab DN 200 |
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Lindauer Schere - ideales abbiegefähiges Kamerasystem zur Grundstücks - und Hausanschlussinspektion
Die Lindauer Schere (LS) ist eine patentierte (DE 101 02 056 B4) abbiegefähige Farb-Dreh-Schwenkkopfkamera für die ganzheitliche Erfassung und Dokumentation von Grundstücksentwässerungsanlagen. Die Technik der LS erlaubt es, ausgehend von Revisionsöffnungen und Schächten sowie als Satellitenkamera vom Hauptkanal aus das gesamte Grundstücksentwässerungssystem mit allen Abzweigen und Verästelungen zu inspizieren und zu dokumentieren und in Verbindung mit dem 3D-Kanalverlaufsvermess-System ASYS zusätzlich zu vermessen.
Funktionsprinzip: Die Kamera wird über verschiedene Vortriebsmöglichkeiten in die Entwässerungsleitung eingespült, bzw. eingeschoben und vor dem zu untersuchenden Abzweig positioniert. Für den Abbiegevorgang wird die spezielle Scherenmechanik ausgefahren. Hat die Scherenspitze an der Wand ein Widerlager gefunden, wird mit Hilfe einer Abdrückbewegung an der Rohrwandung die Kamera in den Anschluss hineingefahren. Nach dem erfolgreichen Abbiegen wird nun die ausschließlich zum Abbiegen und zum Überwinden von Muffenversätzen und Hindernissen notwendige Scherenmechanik wieder vollständig in das Kameragehäuse zurückgefahren. Mehrere Abzweige können nun nachder gleichen Vorgehensweise durchgeschoben bzw. durchgespült werden. Durch das Prinzip der zurückfahrbaren Leitvorrichtung wird stets ein freies und klares Kamerabild ermöglicht. Eines der Hauptkriterien an die Dichtigkeit von Rohren sind einwandfreie Rohrverbindungen. Diese können mit der LS komplett 90° abgeschwenkt und 360° abgekreist werden. Auch schwer zugängliche Stellen können mit Hilfe dieser auf dem Markt einzigartigen zurückfahrbaren Führungsmechanik angeschwenkt und inspiziert werden.
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AUS EINER PRAKTISCHEN PERSPEKTIVE…
Mit der LINDAUER SCHERE kann die Inspektion der Seitenkanäle vom Hauptkanal aus erfolgen. Damit sind verschiedene praktische Vorteile verbunden:
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Mehrere Haltungen bzw. Grundstücke können von einem Startschacht befahren werden, d.h. Zeitersparnis durch nicht nötiges Umbauen/Umparken des TV-Inspektionsfahrzeugs. |
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Reduzierung der Verkehrsbehinderung, da der Schacht mit dem geringsten Verkehrsaufkommen ausgewählt werden kann. |
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Der Hausbesitzer muss während der Inspektion nicht zu Hause sein. Keine Terminabsprachen sind nötig. |
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Es muss kein Haus bzw. Keller betreten werden, d.h. auch keine Schränke, abgestellte Gegenstände usw. müssen für eine Ortung beiseite geräumt werden. |
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Keine Blumen-, Rasen- und Zaunanlagen werden durch mühseliges Orten im Vorgarten beschädigt. |
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ASYS
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Automatisiertes System zur Erfassung und Dokumentation des Kanalverlaufs
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ASYS ist ein von der JT–elektronik GmbH in Zusammenarbeit mit der Universität der Bundeswehr München entwickeltes Ortungs- und Erfassungssystem für Grundleitungsnetze. ASYS unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Systemen, die als Sender-Empfänger-Prinzip einer Vielzahl externer Störeinflüsse unterliegen. Verschiedene Sensoren und eine komplexe Verarbeitungssoftware, integriert im Kamerasystem Lindauer Schere, registrieren im Zuge der Untersuchung jede horizontale und vertikale Lageveränderung. Es werden also nicht nur die Links-/Rechtsbewegungen der Kamera erfasst, sondern ebenfalls die Bewegungen der Kamera nach oben bzw. unten. Somit wird nicht nur der lagemäßige, sondern auch der höhenmäßige Verlauf erfasst. Gemeinsam mit den Daten zum Kamera-Vorschub errechnet der Prozessor von ASYS aus den erfassten XYZ-Koordinaten ein dreidimensionales Bewegungsbild und übersetzt es mit Hilfe einer CAD bzw. GIS-kompatiblen Software in einen wirklichkeitsgetreuen digitalen Datensatz. Diese Daten können als ASCII, DXF nicht nur grafisch ausgegeben werden, sondern in alle gängigen CAD oder Geoinformationssysteme übertragen werden.ASYS arbeitet generell unabhängig zur Erfassungssoftware. Der Anwender des Systems muss weder Winkel noch Rohrbogen schätzen. Der Sensor errechnet die Winkel aufgrund der Kamerabewegung, welche immer exakt den Rohrverlauf repräsentiert. Auch mehrere oder komplett in Bogen und Höhenlage sich verändernde Leitungsverläufe werden im flexiblen Modus auf ideale Weise berechnet und erfasst. Ca. 30 Messwerte pro Sekunde garantieren in Verbindung mit der Verarbeitungssoftware die realitätsgetreue Abbildung des Kanalverlaufs.
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Fakten:
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Realitätsgetreue Ortung- und Erfassung, sowie Dokumentation des gesamten Grundstücksentwässerungssystems |
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Messen - KEIN SCHÄTZEN - von Bögen und Abzweigen |
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Geringerer Zeit- und Arbeitsaufwand durch die 3D-Erfassung des Kanalverlaufs während der Inspektion |
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Leitungsbestandsplan als Ergebnis und damit Voraussetzung für die Instandhaltung von Grundstücksentwässerungsanlagen und die Sanierungsplanung |
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LP-ASYS
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LP-ASYS (Lageplan-ASYS) ist die „leichtere“ der beiden ASYS-Varianten und ist eine stark überarbeitete und weiterentwickelte Version des schon weit verbreiteten ASYS-Standards mit vielen neuen und zusätzlichen Funktionen. Wesentliches Merkmal dieser ASYS-Version ist die Möglichkeit, Lagepläne, Karten, Luftbilder oder ähnliches zu hinterlegen. Direkt während der TV-Befahrung wird der Leitungsverlauf ausgehend von einem frei wählbaren Startpunkt ermittelt und in die Grundstücks- bzw. Gebäudekarte gezeichnet. Die Anbindung an das Hauptkanalnetz und damit das übergeordnete Koordinatensystem kann durch Transformation erfolgen.
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verbesserte Eigenschaften der Software sind z.B.:
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Verbesserte Menü- und CAD-verwandte Funktionen wie Vermessungs- und Verschiebe-werkzeug, Zoomfenster u.a. |
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Möglichkeit der Maßstabsanpassung der eingelesenen Pläne und damit einer verbesserten Orientierung im Grundstück |
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Neue Werkzeuge zur klaren Einmessung des Startpunktes, sowie Möglichkeit der Transformation des Startwinkels |
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Transformationsmöglichkeit des erfassten Leitungsnetzes direkt während der LP-ASYS-Aufnahme |
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Künstlicher Horizont auf dem Monitorbild zur optimalen Orientierung der Kamera-Lage im Kanal |
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Export der Daten als CAD- bzw. GIS-kompatible DXF-Datei oder im ASCII-Textformat |
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Objekt-Informationen (gefahrene Strecke, XYZ- Werte für beliebige Leitungspunkte und zusätz- liche Attribute) |
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Übersichtlicher Ausdruck der erzeugten Daten in verschiedenen Ansichten und Maßstäben, mit Legende der wichtigen Leitungskriterien |
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geoASYS
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Mit der ASYS-Variante „geoASYS” (georeferenzierte 3D-Kanalverlaufsvermessung) wird ein automatischer Bezug der Gebäudeanschlussleitungen an das Koordinatensystem des Hauptkanalnetzes (z.B. Gauss-Krüger) ermöglicht. Diese „automatische” Georeferenzierung wird über die direkte Anbindung an die Hauptkanalhaltung erreicht, deren Start- und Endschacht-Koordinaten bekannt sind. Der Import dieser Schachtkoordinaten und der anschließende Export der aufgenommenen Leitungen erfolgen über die vorliegenden Schnittstellen zu verschiedenen Datenbanken bzw. Geoinformationssystemen. Aus dem Pilotprojekt Kassel steht eine komfortable Steuerungs- und Datenkonvertierungssoftware zum System „KANDIS” zur Verfügung. Das Thema „von der Datenbank zur Datenbank” wird mit dem neu gemessenen und georeferenzierten Kanalverlauf der Anschluss-, Zulauf- und GEA-Kanäle perfekt umgesetzt.
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geoASYS bietet folgende Erweiterungen:
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Übernahme von Stammdaten für Schächte und Haltungen |
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Direkte Georeferenzierung, d.h. Aufnahme der Anschlussleitungen in 3D (XYZ) direkt im System des Hauptkanals |
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Urkunde Patent
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Patent beinhaltet u.a. folgende Patentansprüche:
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1. Satellitenkamera zur Inspektion und/oder Sanierung von Nebenkanälen, wobei die Satellitenkamera am vorderen, freien Ende eines Verbindungsstrangs angeordnet ist, der an einer Untersuchungseinheit befestigt ist, und wobei an der Satellitenkamera und/oder am Verbindungsstrang mindestens eine Leitvorrichtung angeordnet ist, die zur Umlenkung der Satellitenkamera zwecks Richtungsänderung geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitvorrichtung als eine über den Außenumriss der Satellitenkamera hinaus in einen Arbeitszustand und in einen funktionslosen Ruhezustand verfahrbare oder klappbare mechanische Abdrückvorrichtung zum Abdrücken von der Rohrwandung des Kanals ausgebildet ist.
2. Satellitenkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitvorrichtung als am Nebenkanal sich abstützende Abdrückvorrichtung ausgebildet ist, ff
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Mit der Schere in den Abzweig Gewöhnliche Satellitenkamera-Systeme stießen bei der Inspektion der Abwasserleitungen in einem Grundstücksentwässerungssystem bislang spätestens am ersten Abzweig unter dem Grundstück an eine Einsatzgrenze. Das Problem des Abbiegens im Untergrund hat JT elektronik gmbh, Lindau, jetzt mit der sogenannten „Lindauer Schere" erfolgreich gelöst.
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Die DIN 1986 Teil 30 fordert die erstmalige und wiederkehrende Prüfung aller vorhandenen Grundleitungen. Die Eigenkontrollverordnungen der einzelnen Bundesländer regeln die Durchsetzbarkeit. In NRW fordert der § 45 die Inspektion und Dichtheitsprüfung bis spätestens 2015, in Wasserschutzzonen endet die Frist bereits im Dezember 2005. Hamburg hat die Bringpflicht … und wir haben die Technik . Vom Hauptkanal (Sammler) in die verzweigten Hausanschlüsse (ab DN 115 - DN 250) ohne Kontroll- oder Revisionsöffnungen.
Wie funktioniert die Lindauer Schere: Über Schacht und Hauptkanal wird die »Lindauer Schere« als Satelliten-Kamera eingesetzt. Mit der ausfahrbaren Schere wird die Kamera in die ff. Abzweige hineingelenkt. Ein einfaches und »pfiffiges« Verfahren, bei welchem keine Revisionsöffnungen, Kontrollschächte im Grundstück oder Haus gesucht, geöffnet und später wieder verschlossen werden müssen. Über die Ortung wird der Verlauf erfasst und mit der Software »GKE« festgehalten. Ein simples, aber geniales Satellitensystem für die gesamtheitliche Betrachtung der Kanalisationsleitungen.
Klicken Sie hier, für Beschreibung und Handhabung der Lindauer Schere --> als PDF-Datei
Klicken Sie hier, für Ausschreibungstext Inspektion und Ortung von Anschlussleitungen, --> als PDF Datei
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Für Dienstleister wirtschaftlich attraktiv ist vor allem die Option, dass vorhandene TV-Anlagen von JT elektronik mit vergleichsweise geringen Investitionen zu einer vollwertigen Plattform für den Allround-lnspektionsservice in Hauptkanal und Grundleitungsnetz ausgebaut werden können. Verschärfte Rechtsgrundlagen für die Inspektion unter dem Grundstück, an fehlenden Rechtsvorschriften und technischen Standards kann es eigentlich nicht liegen, wenn die Inspektion von Grundstücksentwässerungsanlagen derzeit eher schleppend voran geht. So ist nach der nordrhein-westfälischen Landesbauordnung für jede private Abwasserleitung, die mehr als Regenwasser führt, bis 2015 eine Inspektion fällig; in Wasserschutzzonen verkürzt sich diese Frist für Leitungen, die vor 1965 gebaut wurden, sogar auf den Endtermin 2005. Gleiches gilt für Leitungen, die älter als 1990 sind und gewerbliches Abwasser führen. Bundesweit „anerkannte Regel der Technik" für die Instandhaltung von Grundstücksentwässerungen, einschließlich Leitungen und aller sonstiger Bauwerke, ist DIN 1986-30. Auch diese Norm setzt den 31.12.2015 als Ziellinie, an der deutschlandweit alle privaten Abwassernetze zumindest einmal vollständig optisch inspiziert und dokumentiert sein müssen. Und für Systeme, in denen gewerbliches Abwasser fließt, gilt eine noch weit schärfere Zeitvorgabe: Unverzüglich. Zügiges Handeln ist aber auch in der 2015-Perspektive geboten, denn die anstehende Aufgabe hat solche Dimensionen, dass es ohnehin Jahre dauern dürfte, sie systematisch zu erledigen. Wer bis „kurz vor 2015" wartet, muss dann damit rechnen, vor hoffnungslos ausgebuchten Dienstleistungskapazitäten zu stehen und dann wesentlich höhere Preise zu zahlen als heute. Eine zeitlich noch schärfere Forderung, nämlich nach eingehender Sichtprüfung aller Grundleitungen binnen 10 Jahren, stellt übrigens das Merkblatt 4.3/6 „Prüfung alter und neuer Abwasserkanäle" des bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft vom 17.06.2003 auf.
Abbiegefähigkeit als „Kernkompetenz" Die in der Praxis trotz ständig verschärfter Rechtsgrundlagen beobachtete Zurückhaltung auf dem Markt hatte zu einem erheblichen Teil technische Hintergründe. Denn bis vor kurzem waren der Inspektionstechnologie klare Grenze gesetzt. Auch modernste laterale TV-Inspektionssysteme waren nicht in der Lage, aus dem Hausanschluss-Hauptstrang in Nebenleitungen einzusteigen, um dort nach dem Rechten zu sehen. Für einen renommierten Hersteller von Inspektionstechnik wie die JT elektronik gmbh war dies eine nicht zu ignorierende Herausforderung mit klarer Zielsetzung: Benötigt wurde eine Innovation, die einen Kamerakopf im weit verzweigten Grundleitungsnetz abbiege- und navigationsfähig macht. Zugleich sollte die Einheit eine exakte Ortung ermöglichen, denn eine nachträgliche Einmessung von Leitungsverläufen ist auf vielen Grundstücken erforderlich, um die DIN1986-30 vollständig zu erfüllen. Mindestens ebenso wichtig: Das neue System sollte nicht zwangsläufig eine völlig neue, separate Fahrzeugeinheit erfordern, sondern die sinnvolle Erweiterung des Dienstleistungsspektrums bereits vorhandener Kanal-TV-Fahrzeuge von JT-elektronik mit vergleichsweise geringem Investitionsaufwand ermöglichen.
Lindauer Schere überwindet Abzweige in Serie Die erfolgreiche Lösung des Problems war letztlich geradezu überraschend einfach: Erstmals auf einer Messe präsentierte JT auf der ENTSORGA 2003 in Köln die „Lindauer Schere" dem breiten Publikum. Diese Technik erlaubt es, mit einer Satellitenkamera vom Hauptkanal aus über mehrere Abzweige hinweg Grundstücksentwässerungssysteme mit allen Verästelungen zu inspizieren. Das Funktionsprinzip ist erstaunlich einfach: Ist der Kamerakopf vor einem Abzweig positioniert, fährt eine auf dem Kamerakopf montierte, horizontal verschwenkbare Scherenmechanik in den Seitenzulauf ein. Hat die Scherenspitze an der Wand des Abzweigs ein Widerlager gefunden, führt der erneute mechanische Vorschub der Kamera sie zwangsläufig in den Anschluss hinein. So können auch mehrere Abzweige nacheinander durchschoben werden. Eine Schlüsselrolle bei dieser Technik spielt das kraftschlüssige Vorschubkabel, das mit einer außen umlaufenden Edelstahlspirale versteift ist. Diese sorgt nicht nur für einen kräftigen Vorschub, bei dem ein Durchrutschen des feuchten oder verschmutzten Kabels ausgeschlossen ist. Die Stahlspirale kann auch mit einem elektrischen Ortungssignal beaufschlagt werden, mit dessen Hilfe sich Leitungsverläufe exakt identifizieren lassen. Mit der robusten Scherenmechanik konnten in der Praxis auch Rohrversätze, Hindernisse und Ablagerungen erfolgreich überwunden werden. Selbstverständlich ist der Kamerakopf mit der Lindauer Schere nicht nur vom Hauptkanal aus einsetzbar, sondern auch über Revisionsschächte und -öffnungen im Keller, so dass dem System auf dem Grundstück keine Einsatzgrenzen gezogen sind.
Zusatznutzen für Dienstleister Für ausgezeichnete Bildqualität sorgt eine neue Kameraelektronik in der Dreh-Schwenkkopfkamera in Verbindung mit einer optimierten LED-Beleuchtungseinheit. Da die Kamera in Längsachse rotierbar ist, können Schäden im Kanal stets in präziser Horizontallage dokumentiert werden. Aktuelle Satelliten-Kameraanlagen aus dem JT-Programm lassen sich mit der Lindauer Schere auf- oder nachrüsten. JT bietet darüber hinaus die Möglichkeit, eine Scherenkamera einsatzweise zu mieten. „Dies spart nicht nur Investitionskosten, sondern stellt auch den Einsatz einer optimal gewarteten Technik sicher", so JT-Chef Ulrich Jöckel. Mit dieser praxisnahen Innovation bestätigt JT elektronik einmal mehr seine führende Rolle als Ansprechpartner rund um die gesamtheitliche Instandhaltung von Grundstücksentwässerungssystemen. Vor allem bietet JT elektronik dem Kunden seiner Inspektionssysteme mit der „Lindauer Schere" erheblichen Zusatznutzen in Gestalt einer neuen Dienstleistungsperspektive: Die Auslastung vorhandener wie auch neu erworbener TV-lnspektionsfahrzeuge verbessert sich erheblich, weil einer der wichtigsten Zukunftsmärkte der Stadtentwässerung ohne großes wirtschaftliches Risiko erschlossen wird. Infos unter: Tel. 08382 - 96736-0
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