Reparaturverfahren

Twinbond Liner (TbL) - eine praxiskonforme Entwicklung für die hohen Ansprüche einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Sanierung.

Die Sanierung mit dem neuen TbL-Kanalsanierungsharz ist eine dauerhafte und preisgünstige Abdicht- und Sanierungsmethode.

Mit dem neuen Harzmaterial, welches in Auspresskartuschen geliefert wird, generieren wir, auch in Verbindung mit Aramid- und Glasmatten eine neue Art der punktuellen und auch Kurzstrecken-Kanalsanierung zwischen DN 100 - DN 400.
Der Übergang zwischen Rohr und Kurzliner ist dabei glatt und fließend.

Das Harz kann ideal für punktuelle Schäden wie Risse, Rohrversätze, Scherben, Blindanschlüsse, Wurzeleinwüchse und Fremdwassereinbrüche eingesetzt werden.

Das Kurzliner-Reparaturverfahren mit der Bezeichnung "TbL - Verfahren" wurde vom Deutschen Institut für Bautechnik mit Bescheid vom 07.09.2016 Nr. Z-42.3-547 allgemein bauaufsichtlich zugelassen.

Beschreibung:

  • Neues Zweikomponenten-Epoxid-Harz mit hervorragenden Eigenschaften hinsichtlich Verklebung, Haftung und Abdichtung
  • Innovatives DIBt-zertifiziertes Kurzliner-Reparaturverfahren „TbL-Verfahren“ für erdverlegte, schadhafte Abwasserleitungen im Nennweitenbereich DN 100 bis DN 400
  • Kanalsanierung mittels Glasfaser/Aramid-Kurzliner mit einer Einbaulänge bis zu 270 cm

Weitere Informationen zum Verfahren und der Anwendung des neuen TbL erhalten Sie unter: www.twinbondliner.de.


TbL-Information 2016
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TbL-Entwicklung

Das negative Image für Kurzliner veranlasste die Twinbond Liner GmbH ein besseres und hochwertigeres Kurzliner-Harz zu suchen, welches auch schon in kleineren Rohr-Durchmessern ohne Vorfräsen der Rohroberfläche funktioniert. Gemeinsam mit der InovaChem Engineering AG, einer 100%igen Tochterfirma des Würth-Konzerns, wurde das neue TbL-Harz für die Reparatur von Abwasserleitungen entwickelt.

TbL-Verfahren

Das Qualitätsharz verklebt die stabilisierende und abdichtende Glasfasermatte mit einer robusten und als Verschleißschicht verwendeten Aramidmatte auf der vorgereinigten Rohrwandung. Es entsteht ein kraftschlüssiger Rohr-Insitu-Verbund, welcher kein Abflusshindernis darstellt. Die Vorteile zeigen sich insbesondere in der anwenderfreundlichen Umsetzung vor Ort und den perfekten Ergebnissen in der Praxis.

Hoher Sanierungsbedarf

Laut einer DWA-Umfrage aus dem Jahr 2009 sind in Deutschland etwa ein Fünftel aller Haltungen beschädigt und kurz- bis mittelfristig zu sanieren. Das bedeutet also ein hoher Sanierungsbedarf bundesweit. Über 30% der Schäden werden mit Reparaturverfahren behoben, die entsprechend der Erhebung mit durchschnittlichen Kosten von 118 €/m beziffert werden. Ausgehend von einer Gesamtlänge der Kanalisation in Deutschland von über 500.000 km ergibt sich ein riesiger Investitionsbedarf.

Kurzliner-Verfahren

Ein verbreitetes Sanierungsverfahren zur Reparatur örtlich begrenzter Schäden in Abwasserkanälen ist das Einsetzen von Kurzschläuchen. Im Kurzliner-Verfahren werden schadhafte Abwasserleitungen saniert, indem eine harzgetränkte Glasfasergewebematte mittels eines aufblasbaren Packers an die schadhafte Stelle der Abwasserleitung gefahren und durch Aufblasen des Packers an die Rohrwand gedrückt wird. Der Packer wird so lange in dieser Position belassen, bis die Aushärtung weitgehend abgeschlossen ist.